Die Arbeit "Regenende" besteht aus einer mehrteiligen Fotoserie, (Format 20 x 20 cm, Auflage je 3 Stück) und einer Video- und Soundinstallation.
Die Video- und Soundinstallation "Regenende" reflektiert das Thema Wasser in einer metaphorischen und abstrahierenden Herangehensweise.
Die Bildsequenzen werden, in der ursprünglichen, während der Aufnahme vorgefundenen Perspektive, an die Decke projeziert, die einzelnen Bildelemente werden stark vergrößert.
Die Tropfen bewegen sich im Laufe des ca. fünf minütigen Clips immer langsamer auf ihrem Weg von oben nach unten. Am Ende des Clips scheinen die Tropfen fast zu schweben.
Der Wasserspiegel, durch den hindurch die Tropfen aufgenommen wurden, ist anfangs kaum wahrnehmbar und steigt im Laufe der Zeit, durch die bereits unten angekommenen Wassertropfen immer weiter an, wodurch sich das Bild mit jedem Tropfen, der die Wasseroberfläche aufs Neue durchbricht, mehr und mehr abstrahiert.
Der Ton, der anfänglich unverfälschte Tropfgeräusche und Vogelgezwitscher wiedergibt, verändert sich mit der Zeit, durch die Dehnung der Zeitachse, unmerklich in Töne die an befremdliche Unterwasserwelten und Walgesänge erinnern.